Gedichte sind Verschwörungen

Man ahnt es schon lange, aber nun habe ich es zweifelsfrei bewiesen. Genauso wie Verschwörungstheorien sich dadurch auszeichnen, dass sie hinter harmlosen Zufällen finstere Absichten wittern, genau so ist es ein Merkmal der sonderbaren Textsorte „Gedichtinterpretation“, dass sie unschuldige Texte und kindlich reine Worte zu Transportgefäßen unfassbar komplexer Intentionen des Autors macht.

Konferenz der Lehrkräfte

Was passiert, wenn die Kenntnis der Literaturgeschichte (hier: Wondratschek, Früher begann der Tag mit einer Schusswunde) mit der Langenweile auf einer Konferenz der Lehrkräfte kollidiert? Das hier.

Ohne Sinn

Den Roman habe ich schon gefeiert, mit zwei Jahren Verspätung, in den Film bin ich gleich gerannt. Bingo. Claydermann und K.I.Z. im Soundtrack. Blauer Lada und blauer Himmel. Tschick und Maik, die beiden glaubwürdigsten Vierzehnjährigen überhaupt. Axt, gefrorenes Meer, oder wie Tschick verblüfft sagt: „Du hast ja Gefühle!“

Erzähltexte analysieren und interpretieren

In diesem Beitrag versuche ich zu liefern, was Schüler immer kaufen wollen: Eine Anleitung Schwarz auf Weiß, wie das geht, einen Text zu interpretieren. Ob’s hilft, weiß ich nicht, denn letztlich ist Interpretation eine kreative Aufgabe, die sich nicht nach Rezept lernen lässt, und ich habe auch keine Ahnung, ob meine Hinweise hilfreich sind.