Greta Thunberg beherrscht nicht die metrische Analyse spätbarocker Lyrik

Wie aus gut unterrichteten Kreisen bekannt wurde, hat Greta Anfang Januar eine Klassenarbeit zum Thema „Das Metrum spätbarocker Lyrik“ verhauen. Das wirft die Frage auf, inwiefern sie als Vorbild für unsere Jugend taugt. Egal, wie sehr sie von den Medien hochgejazzt worden ist.

Man bedenke:

Ein Mädchen, das sich im nasskalten Stockholmer Herbstwetter monatelang auf die Straße setzt, statt sich warm anzuziehen und die Schulbank zu drücken. Eine Fünfzehnjährige, die irgendeine abstrakte ferne Klimaveränderung wichtiger findet als die klaren Regeln zur Schulpflicht. Ein Kind mit Zöpfen, das lieber in der Weltgeschichte herumgondelt und auf Weltwirtschaftsforen wirres Zeug redet, während sie Jambus, Trochäus und Alexandriner pauken sollte.

Was nimmt sie sich heraus! Sie hält nicht einfach ihre ungezogene Klappe, wie es sich gehören würde, sondern sie erinnert Erwachsene mir nichts dir nichts an ihre moralische Verantwortung und prangert Heuchelei an, wo Worte und Taten auseinanderklaffen. Potztausend. Geht gar nicht.

Kurz:

Gar kein Vorbild, sondern ein zutiefst abschreckendes Beispiel dafür, was passiert, wenn man sich nicht an unsere Regeln hält. Man sollte schnellstens eine Klassenkonferenz einberufen und den Katalog von Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen abarbeiten. Wo kämen wir denn hin.

(Das Bild stammt von Anders HellbergEigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link)

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