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dgk12

Blasonett

Sie liegt in ihrem Traum wie Sonne früh im Tau.
Des Leibes wahre Pracht umhüllt von ihrem Haar,
Ihr wohlgeformtes Aug erblickt uns strahlend klar.
Für ihre Lippen wählt sie lächelnd rosablau.

Am Hals der jungen Frau: Man spürt den rauen Kuss.
Die Schultern weich und weiß wie Zaubermärchen wahr.
Die Brüste sind Gefahr, das wunderschöne Paar.
Der Tropfen auf dem Bauch, er spiegelt sich im Grau.

Der Hüften weicher Schwung in Träumen will versinken,
Und Beine so wie Samt sind viel zu oft allein.
Mit Füßen zarter Gang geht sie dahin so fein.

Ich falle auf die Knie, will ihr voll Sehnsucht winken.
Die Sonne dunkelt rot, der nächste Morgen droht,
Geplagt von all der Not, verrottet und längst tot.

(17.12.2003)

à la manière des poètes du 17e siècle